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Verwaltungsbericht -

Ty- pisch für die mangelhafte Koordinierung des gesamten Projektes war der Umstand, dass in Leipzig drei Institute weitgehend unabhängig voneinander für den Uranverein arbeiteten.

Heisenberg bereitete mit dem Ehepaar Döpel mehrere Reaktorexperimente vor. Völlig unab- hängig davon befasste sich der Physiochemiker Karl-Friedrich Bon- hoeffer mit der Schwerwasserproblematik, und der Experimentalphy- siker Gerhard Hoffmann mühte sich um den Bau eines Zyklotrons.

Mit einem Zyklotron können Teilchen auf kernphysikalisch brauch- bare Energie beschleunigt werden. Sie durchlaufen dabei mehrfach kreisförmige Bahnen, in die sie durch ein Magnetfeld gezwungen werden, und gewinnen bei jedem Durchlauf an Energie.

Nach dem Erreichen ihrer Endenergie werden die Teilchen auf ein Ziel gelenkt. Bei der Kollision mit der Zielmaterie laufen Kernreaktionen ab, deren Produkte, wie etwa Gammastrahlung oder Kernfragmente, mit Detektoren gemessen werden.

Diese Daten erlauben Rück- schlüsse auf die Struktur der Kerne. Als Heisenberg im Sommer nach Berlin zog und Hoffmann mit dem Zyklotronprojekt nicht recht vorankam, verlor Leipzig seine Bedeutung für das Uranprojekt.

Anders verhielt es sich mit dem KWI für medizinische Forschung in Heidelberg. Dies geschah, trotz mancher Spannungen, in enger Zusammenarbeit mit dem KWI für Physik in Berlin.

Während Bothe und Heisenberg an der Vorbereitung gemeinsa- mer Reaktorversuche arbeiteten, wurde eine kleine Hamburger For- schungsgruppe mit Arbeiten zur Isotopentrennung und neuen Ver- fahren zur Produktion von schwerem Wasser betraut.

Der Leiter dieser Gruppe, Paul Harteck, war einer der brillantesten Köpfe des Uranvereins. Als notorischer Optimist sprühte er vor Ideen und Unternehmergeist.

Nicht wenige seiner Mitstreiter vermuteten nach dem Krieg, dass unter seiner Leitung das deutsche Uranprojekt er- folgreicher verlaufen wäre.

Eine gewisse Sonderstellung nahmen österreichische Physiker ein. Physikalische Institut der Universität Wien unter der Leitung von Georg Stetter.

Es gehörte zu den personell und materiell am bes- ten ausgestatteten kernphysikalischen Einrichtungen im deutschen Machtbereich.

September traf sich der Uranverein des HWA zum zweiten Mal in Berlin. Nun nahm auch Werner Heisenberg teil. Dezember legte er seine Überlegun- gen zum Bau eines Reaktors dem HWA dar.

Heisenberg hatte auf Basis der verfügbaren Daten berechnet, wie sich bestimmte Mengen von Uranoxyd in Kombination mit unterschiedlichen Moderatoren verhalten würden.

Die sicherste Methode zum Bau einer Uran- maschine sah er in der Anreicherung des Isotops U Je höher man das Uran anreichert, desto kleiner könne die Maschine gebaut wer- den.

Dafür benötigte man eine Bremssubstanz, den Moderator, mit einem möglichst geringen Atomgewicht.

Wasser schien ihm als Moderator ungeeignet, er schlug dafür schweres Wasser oder reinen Kohlen- stoff vor.

Grundbedingung war es, mit hochreinen Substanzen zu arbeiten. Neutronen konnten nicht nur durch Einfang im U, im Mode- rator und in allen anderen für die Konstruktion des Reaktors ver- wendeten Materialien verloren gehen, sondern auch durch Verunrei- nigungen dieser Stoffe.

Diese Mindestmenge an Uran konnte durch die Verwendung eines Reflektors verringert werden. Der Reflektor, der die Versuchsanord- nung umgab, sollte dazu dienen, aus der Uranmaschine ausgetretene Neutronen zurückzulenken.

Ungelöst war das Problem, wie eine Kettenreaktion durch langsa- me Neutronen stabilisiert werden könnte. Anfang Dezember glaubte Heisenberg, auch dafür eine Lösung gefunden zu haben.

Aufgeregt setzte er Bagge auseinander, dass der Wirkungsquerschnitt — damit gibt man Ereignisraten und Reaktionswahrscheinlichkeiten an — abnimmt, sobald die Temperatur im Reaktor steigt.

Das bedeu- tete, der Reaktor würde sich bei einer gewissen Temperatur, in Hei- senbergs Beispielrechnung waren dies achthundert Grad Celsius, von selbst stabilisieren.

Februar übergab Heisenberg dem HWA eine aktua- lisierte Fassung seines Forschungsberichts. Über die Herstellung von Bombenmaterial wurde nun nicht mehr gesprochen.

Schweres Wasser gab es in nennenswerten Mengen nur in Norwegen. Uranverbindungen standen zwar zur Ver- fügung, mussten aber erst zu hochreinem Material verarbeitet wer- den.

Graphit schien als alternativer Moderator doch nicht so gut geeignet wie ursprünglich angenommen. Mit diesem zweiten Bericht nahm Heisenberg die weitere Entwicklungsrichtung der Reaktor- experimente vorweg.

Gebaut werden sollte nun ein Schichtenreaktor aus Uranoxyd und schwerem Wasser. Die Forschungsberichte vom Dezember und Februar waren die wichtigsten Studien, die Heisenberg als Alleinautor für den Uranverein verfasste.

Die weiteren Arbeiten übertrug er seinen Assistenten oder sie wurden von anderen Mitgliedern des Uranver- eins geleistet. Heisenbergs Kollegen waren von seinem Forschungsbericht sehr angetan.

Sie hatten jetzt eine Richtschnur für das weitere Vorgehen in der Hand. Mit der Übernahme des KWI für Physik in die Regie des HWA war auch eine Neubesetzung der Geschäftsführung verbunden.

Schumann beauftragte damit Walter Basche und Kurt Diebner. Dieser hatte es abgelehnt, die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen, und einen Lehrauftrag in den USA angenommen.

Ba- sche und Diebner traten daher als Geschäftsführer und nicht als Direktoren auf. Das sollten sie Diebner nie verzeihen. Das eigentliche Pro- blem war weniger die Uniform, die Diebner im Übrigen nur selten trug, sondern seine nicht ausreichende wissenschaftliche Reputation.

Allein fühlte er sich der neuen Aufgabe nicht gewachsen. Er holte daher seinen Freund, den theoretischen Physiker Heinz Pose, von der Universität Halle nach Berlin und machte ihn zum stellvertretenden Geschäftsführer.

Sie hatten unter anderem zu entscheiden, wann und an wen als geheim eingestufte Forschungsberichte weiter- zuleiten waren und welche Berichte zur Publikation freigegeben wer- den konnten.

Auch die Spionageabwehr und die Vernichtung nicht mehr benötigter Geheimakten fielen unter ihre Aufgaben. Carl Friedrich von Weizsäcker und Karl Wirtz opponierten be- sonders heftig gegen die neue Leitung.

Da gibt es eine Möglichkeit. Wir können doch zusehen, ob wir nicht Heisenberg zum Direktor des Instituts machen. Weizsäcker trug diese Idee Diebner vor.

Der hatte nichts einzuwenden. Er wusste, sein persön- licher Erfolg hing vom Fortschritt des Uranprojektes ab. Fortan kam Heisenberg einmal in der Woche nach Berlin.

Einige Monate bevor Diebner im Januar Geschäftsführer des KWI für Physik wurde, hatte er begonnen, in Gottow ein kernphysi- kalisches Referat des HWA aufzubauen.

Schumann und mehr noch Diebner sahen zum einen die Chance, sich ihren militärischen Vor- gesetzten als Förderer der Atomphysik zu präsentieren, zum anderen schien es ihnen schon aus Gründen der militärischen Geheimhaltung geboten, eine eigene Forschungsstelle einzurichten.

Entscheidende Versuche wollte man nicht zivilen Instituten überlassen. Nach und nach wurden alle wichtigen Abteilungen des HWA in Kummersdorf zusammengefasst.

Er setzte auf junge, dem National- sozialismus ergebene Wissenschaftler. Alle seine neuen Mitarbeiter waren Angehörige der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen.

Als Erster kam der Physiker Friedrich Berkei an die Heeresver- suchsanstalt. Berkei gehörte seit Mai der NSDAP an und war Mitglied der SS.

Im Oktober Seine Freistellung vom Truppendienst wurde von Diebner Ende erwirkt. Eine völlig selbstständige Arbeit der Gottower Gruppe war ange- sichts des Umfangs und der Komplexität der Aufgaben nicht mög- lich.

Zudem fehlten der Gruppe theoretische Physiker, die mit der mathematischen Auswertung der Versuchsergebnisse betraut werden konnten.

Doch Diebner kam seine Machtstellung als Geschäftsführer des KWI für Physik zugute. Er konnte seiner Gruppe zeitweilig Wissen- schaftler des KWI an die Seite stellen.

Noch wichtiger waren die Ex- pertisen, die von anderen über die Gottower Experimente verfasst wurden. Auch Heisenberg und Weizsäcker waren mit den Auswer- tungen der Gottower Versuche befasst.

So half Hans Georg Westmeyer bei der Vorbereitung eines Reaktor- versuchs. Er war einer der besten Spezialisten für Messmethoden der Kernphysik und für den Verstärkerbau.

Die Gruppe des HWA arbeitete also keineswegs autark. Freilich hielt es Diebner für geboten, die Konkurrenten nicht über alle Details zu informieren.

Erst ab sollte sich zeigen, dass sich in Gottow eine leistungsfähige Mannschaft zusammengefunden hatte, die über einen besseren experimentellen Ansatz verfügte als die Gruppen von Heisenberg und Bothe.

Eines Tages würde man damit Kriegsschiffe und U-Boote betreiben können. Entschiedener Befürworter der Beteiligung der Marine an der Uran- forschung war Generaladmiral Karl Witzell, von bis August Leiter des Marinewaffenamtes MWA.

Als Teilnehmer der Sit- zungen des Uranvereins war er über die potentiellen Möglichkeiten der Atomtechnologie im Bilde.

August aus dem aktiven Dienst aus, blieb aber im Präsidialrat des Reichs- forschungsrates einflussreich und nahm an weiteren Sitzungen des Uranvereins teil.

Ihr Vorgesetzter war der ehemalige U-Boot-Kommandant Konteradmi- ral Wilhelm Rhein. Dort wurde auch kernphysikalische Grundlagenforschung geleistet.

Am ehesten lässt sich die Marine- gruppe mit der Gruppe Diebner vergleichen. Dem MWA fehlten ebenfalls hochkarätige theoretische Physiker.

Man begann den Markt zu sondieren, sofern man unter Kriegs- bedingungen überhaupt noch von einem Arbeitsmarkt sprechen konn- te.

Zumindest drei herausragende Kernphysiker konnte die Marine. Der prominenteste von ihnen war Pascual Jordan. Er hatte an der Universität Göttingen habilitiert und gemeinsam mit seinem Leh- rer Max Born wesentlich zur Ausgestaltung der Heisenbergschen Matrizenmechanik beigetragen.

Zu den Haupt- arbeitsgebieten von Jordan gehörten Quantenmechanik, Quanten- elektrodynamik und Kosmologie.

Dies ist in zahlreichen Würdigungen seiner Person dokumentiert. Kommt die Sprache aber auf die Jahre bis , werden seine Schüler einsilbig.

Jordan trat in NSDAP und SA ein und meldete sich bei Kriegsbeginn freiwillig zur Wehrmacht. Im Gegensatz zu Jordan hatte Fritz Houtermans mit den Nazis nichts im Sinn.

Er gehörte zu den wenigen Kommunisten unter den deutschen Physikern. Nachdem Houtermans promoviert hatte, trat er im nächsten Jahr eine Assistentenstelle bei Gustav Hertz an der TH Berlin an und habilitierte sich bei ihm Nur der Fürsprache prominenter Persön- lichkeiten war es zu verdanken, dass er überlebte.

Sein Freund, der Physiker Robert Rompe, erfuhr von Houtermans' Rückkehr nach Berlin und. Der schaffte es tatsächlich, Ende Juli die Freilassung von Houter- mans zu erwirken.

Dort traf er erstmals die jungen Physiker Otto Haxel und Helmut Volz. Wahr- scheinlich erfuhr Houtermans durch Haxel von dem geheimen Uran- projekt.

In den folgenden Jahren wurden sie Freunde. Trotz oder gerade wegen seiner Vor- geschichte wurde er im Herbst zusammen mit Kurt Diebner und anderen in die Ukraine geschickt.

Ihr wichtigstes Ziel war das physikalische Institut in Charkov, an dem Houtermans von bis gearbeitet hatte. Wollte er russische Kollegen für die deutsche Rüstungsin- dustrie gewinnen?

Geplant scheint dies gewesen zu sein, doch die Verantwortlichen in Deutschland lehnten im Frühjahr eine Mitarbeit russischer Wissenschaftler an kriegswichtigen Forschungen wegen Sicherheitsbedenken ab.

Er wollte der Familie seines Freundes Konstantin Schteppa, mit dem er die Gefängniszelle geteilt hatte, helfen. Geiger räumte Haxel eine Sonder- stellung ein.

Er durfte von Anfang an in eigener Verantwortung auf dem Gebiet der Kernreaktionen arbeiten und widmete sich unter anderem den Kernspektren der leichten Elemente, einem Feld, dem später noch eine ganz besondere Bedeutung zuwachsen sollte.

Nach Kriegsbeginn wurde er vom Militärdienst freigestellt, um an den Forschungen des Uranvereins mitzuwirken. Was er später über seine Arbeiten am Uranprojekt berichtete, ist mit Skepsis zu lesen.

Nach späterer Aussage unterbreitete Haxel einen Vorschlag für ein Atombombenprojekt, mit der Begründung, dass Deutschland eine solche Waffe bauen müsse, bevor der Feind es tue.

Er habe aber nicht an die Möglichkeit geglaubt, eine solche Waffe tatsächlich zu bauen, sondern lediglich gehofft, Forschungsmittel für das physika- lische Institut der TH Berlin zu erhalten.

Sie sollte sich ursprünglich auf den Bau von kleinen Kernreaktoren für Schiffe und U-Boote kon- zentrieren und kooperierte zu diesen Fragen, ähnlich wie die Gruppe Diebner, mit dem KWI für Physik und der PTR.

Diese Arbeiten kamen allerdings nicht recht voran. Anders verhielt es sich mit den Experimenten zur Sprengstoffphysik. Ganz so laienhaft waren die Versuche der Reichspost, ein eigenes Atomprojekt aufzuziehen, aber nicht.

Nicht die formelle Stellung als Reichsminister, sondern die persönlichen Beziehungen zu Hitler entschieden während des Krieges über Einfluss und Wirkungsmög- lichkeiten des jeweiligen Ressorts.

Mit der Ausweitung der Rüstungsfor- schung wollte Ohnesorge sein politisches Gewicht erhöhen. Vor allem zu diesem Zweck wurde am 1. Januar die Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost gegründet, deren Personal in kurzer Zeit auf mehr als eintausend Mitarbeiter anwuchs.

Zu den Partnern der Reichspost zählte auch der junge Wissen- schaftler und Unternehmer Manfred von Ardenne. Er hatte nach nur vier Semestern das Studium der Physik, Chemie und Mathe- matik abgebrochen und ein eigenes Forschungslabor für Elektronen- physik in Berlin-Lichterfelde aufgebaut.

Die Fernsehforschung be- gründete die enge Kooperation zwischen Ardenne und der Reichspost. Gegenstand waren der Bau von Zyklotronen für das Institut in Ber- lin-Lichterfelde und die Entwicklung von Verfahren und Anlagen zur Isotopentrennung.

Aus Mitteln der Reichspostforschungsanstalt sollten eine 1-Mil- lionen-Volt-Anlage zur Herstellung radioaktiver Isotope und ein Tonnen-Zyklotron gebaut werden.

Freilich bestritt Ardenne nach dem Krieg, jemals an eine militä- rische Nutzung der Atomforschung gedacht zu haben. Abgesehen von dem unvollendeten Zyklotron, gehörte Ardennes Labor zu den am besten ausgestatteten Forschungseinrichtungen im Deutschen Reich.

Wohl in Reaktion auf das Insistieren Ardennes, dass sich die Reichspost auch der Atomforschung zuwenden möge, wurde Ende ein Amt für physikalische Sonderfragen APS in Miersdorf Mark Bandenburg gegründet.

Warum sich der Reichspostminister entschloss, parallel zu den Aufträgen an Ardenne in Miersdorf eine weitere Atomforschungs- einrichtung aufzubauen, ist aus den überlieferten Akten nicht er- sichtlich.

Zu vermuten ist allerdings, dass Ohnesorge, wie Schu- mann, einen eigenen, nur ihm unterstehenden Forschungskomplex errichten wollte.

Aus den Miersdorfer Wissenschaftlern ragte Siegfried Flügge her- aus, der vom KWI für Chemie zum APS gewechselt war und bereits im August zwei wichtige Aufsätze über die Anwendungsmög- lichkeiten der Kernenergie veröffentlicht hatte.

Die wenigen noch erhaltenen Forschungsunterlagen belegen, dass man sich sowohl am Institut von Ardenne als auch in Miersdorf auf die kernphysikalische Grundlagenforschung und die Isotopentren- nung konzentrierte.

Ein eigenes Reaktorprojekt nahm die Reichspost nicht in Angriff. Dafür fehlten die personellen und materiellen Vor- aussetzungen.

Seit dem Frühjahr wurden die Forschungsarbeiten der Reichs- post mit denen des Uranvereins abgestimmt. Seit seiner Publikation sind diesbezügliche Gerüchte nie ganz ver- stummt.

Hat die Reichspost Uran an- gereichert? Siemens wollte den Wissenschaftler unbe- dingt in Deutschland halten. Farbenindustrie AG. Möglicherweise beschränkte sich die Rolle der I.

Farben nicht nur auf die Zulieferung von gasförmigen Uranverbindungen und schwe- rem Wasser. Ein Beispiel dafür war die Henschel Flugzeug-Werke AG.

Hier arbeitete Professor Herbert Wagner, einer der besten Entwicklungsingenieure des Landes mit dem Spezialgebiet der ferngesteuerten Flugkörper. Die Henschel-Ingenieure zeichneten Visionen von atomar getriebenen U-Booten und Flugzeugen.

Farben, Henschel und die Degussa als Mutterunternehmen der Auergesell- schaft ein reges Interesse an den Fortschritten in der Atomphysik.

Sie hatten dabei die militärische Nutzung der neuen Technologie ebenso im Sinn wie zukünftige Marktchancen im Energiesektor. Die wichtigsten kernphysikalischen Arbeiten wurden zweifelsfrei vom Uranverein geleistet.

Nur die Kaiser-Wilhelm-Institute waren zusammen mit den Universitätsinstituten in der Lage, die ganze Bandbreite der Uranforschung in Angriff zu nehmen.

Ursprünglich sollten dabei zwei Aufgaben gleichgewichtig behandelt werden — die Isotopentrennung und der Bau eines Reaktors.

Diese Forschungen dienten zwei Zielen. Sie waren auf die Konstruktion einer energie-. Es lag nahe, in ihren Waffenämtern kleine For- schungsgruppen aufzubauen, die sich mit kernphysikalischen Fragen befassten.

Ganz unabhängig vom Uranverein konnten diese Gruppen anfangs nicht arbeiten, dazu fehlten ihnen die personellen Voraus- setzungen. Im Gegensatz zum Uranverein, wo Universitätsprofesso- ren den Ton angaben, waren jedoch die Ziele der Forschungsgrup- pen des Heeres und der Marine eindeutig definiert.

Die Militärs versprachen sich von ihren Forschern die Entwicklung neuer Explo- sivstoffe und kleiner Antriebsreaktoren. Die Luftwaffe versuchte zudem über eine Kooperation mit der Reichspost Einblick in den Stand der kernphysikalischen Arbeiten zu erhalten.

Offener als alle anderen Wissenschaftsmanager bekundete Reichspostminister Ohnesorge, was er sich von der Arbeit seiner Forschungsinstitute versprach — die Entwicklung von Atombomben.

Verfügte auch die SS über eine eigene Kernforschungsgruppe? In der Anfangsphase des Krieges sicher nicht. Später gab es von Seiten des schwarzen Ordens Ambitionen, auch in der kernphysikalischen Forschung mitzureden.

Erst in der Endphase des Krieges schaltete sich auch das Technische Amt der SS zunehmend in die Belange der Kernphysik ein. Insgesamt erstaunt, wie viele Stellen sich in Deutschland mit kern- physikalischen Fragen befassten.

Um das Niveau der Arbeiten all dieser Gruppen einschätzen zu können, reicht es nicht aus, nur auf das KWI für Physik zu blicken. Werner Heisenberg war ohne Frage eine Schlüsselfigur, doch es gab auch noch andere fähige Köpfe.

September wurde das Münchner Abkommen unter- zeichnet, in dessen Folge das Sudetengebiet ans Deutsche Reich kam.

Damit fielen auch die Joachimsthaler Minen, die ältesten und wichtigsten europäischen Uranbergwerke, unter deutsche Kontrolle.

Beliefert wurden nun nur noch deutsche Hersteller, an erster Stelle die Auergesellschaft, deren Aktienmehrheit die Degussa hielt.

Im Frühjahr gehörte er zu den Ersten, die das HWA auf die Bedeutung der Urankernspaltung hinwiesen und die Dienste seiner Firma anbot.

Überhaupt spielten ausländische Rohstoffvorkom- men eine wichtige Rolle. Der amerikanische Physiker Harold C. Urey entdeckte durch Zufall, dass das rückständige Wasser in technischen Elektrolysezellen sehr viel mehr schwere Wasserstoffisotope Deuterium enthält als gewöhn- liches Wasser.

Seit wurde schweres Wasser von der norwegischen Firma Norsk Hydro als Nebenprodukt einer elektrolytischen Erzeugung von Wasserstoff gewonnen.

Der Wasserstoff wiederum war ein Aus- gangsstoff für das Haber-Bosch-Verfahren zur Gewinnung von Am- moniak. Um ein Gramm schweren Wassers zu gewinnen, war der Einsatz von eintausend Kilowattstunden Energie nötig.

Ein solch. Insofern stellten die techni- schen Gegebenheiten bei der Norsk Hydro eine Ausnahme dar. Kein anderes Land der Welt verfügte vor dem Zweiten Weltkrieg über eine vergleichbare Anlage.

In Deutschland war es der Physiko-Chemiker Carl-Friedrich Bon- hoeffer, ein Schüler Otto Hahns und späterer Lehrstuhlinhaber für physikalische Chemie an der Universität Leipzig, der sich als Erster der Erforschung des schweren Wassers zuwandte.

Farben an den Schwerwasser-For- schungen. Bei Beginn des Uranprojektes standen den deutschen Physikern nur wenige Liter schweren Wassers zur Verfügung.

Januar erörterten Diebner, Heisenberg, Wirtz und Bonhoeffer das Pro- blem. Heisenberg lehnte das mit dem Verweis auf die noch nicht abgeschlossene Grundlagen- forschung ab.

Neben Diebner drängte auch Harteck auf konkrete Schritte. Er schlug dem HWA vor, den katalytischen Austauschprozess erfor- schen zu lassen.

Der Konzern sollte für das HWA Liter D2O, also fast den gesamten Vorrat, von der norwegischen Firma erwerben.

Im Februar erklärte die Norsk Hydro daraufhin, dass sie weder ihre Vorräte zu verkaufen gedenke noch beabsichtige, die Produktion von schwerem Wasser zu steigern.

Als der Direktor der Norsk Hydro Anfang März , nur einen Monat vor dem deutschen Angriff auf Norwegen, von französischen Bankiers auf die militärische Bedeutung des schweren Wassers hin- gewiesen wurde, stellte er den gesamten Vorrat den Franzosen kos- tenlos zur Verfügung.

Oster, einen Beauftragten der I. Farben, zur Norsk Hydro. Er sollte feststellen, wie viel schweres Wasser sich noch bei der Firma befand und welche Produktions- kapazitäten zur Verfügung standen.

Aus wirt- schaftlichen Gründen schien es in Deutschland unmöglich zu sein, eine elektrolytische Schwerwasserproduktion mit allen Stufen ein- zurichten.

Das wirtschaftlichste Verfahren schien die einfache fraktionierte Destillation von gewöhnlichem Wasser zu sein. Allerdings benötigte man dafür vergleichsweise riesige Destillationskolonnen.

Eine fünfzehn Meter hohe Kolonne, so berechneten die Experten, würde täglich nur wenige Gramm schweren Wassers liefern. Im Nachhinein wäre es durchaus effek- tiv gewesen, hätte sich das HWA für dieses Verfahren entschieden.

Möglicherweise spielten Konkur-. Clusius wollte verständlicherweise sein gemeinsam mit Linde entwickeltes Verfah- ren vermarkten, und auch der Hamburger Gruppe ging es nicht anders.

Warum sollte man viel Geld für den Bau neuer Anlagen in Deutschland investieren, wenn es bereits eine funktionie- rende Anlage in Norwegen gab?

Ähnlich verhielt es sich auch im Fall der Teilchenbeschleuniger. Die Leiter der verschiedenen Projekte pochten auf eine privilegierte Behandlung und rangelten um die knappen Fördergelder.

Die Fäden für die Zyklotronentwicklung liefen im Siemenslabor bei Gustav Hertz und seinem Mitarbeiter Werner Schütze zusam- men. Auch das HWA war am Bau eines Zyklotrons interessiert.

Auch die Reichspost gab kurz nach Kriegsbeginn den Bau von zwei Zyklotronen in Auftrag. Für Ohnesorge war es wohl eine Prestige- frage, als Erster in Deutschland über Zyklotrone zu verfügen.

Das schlecht koordinierte Vorgehen und die Eifersüchteleien behinderten alle Projekte. Letztlich konnte lediglich das Zyklotron für Bothe in Heidelberg in Betrieb genommen werden, allerdings erst Ende Wie schon im Fall des schweren Wassers und des Urans, so schien sich durch die deutschen Blitzsiege auch für das Zyklotronproblem.

Das HWA war darüber informiert, dass in Paris ein halbfertiges Zyklotron stand, das von der Schweizer Firma Oerlikon gebaut worden war.

Der Krieg hatte die Franzosen zum Abbruch ihrer Reaktorversuche gezwungen, sonst hätten sie wahrscheinlich als Erste einen selbst erregenden Reaktor gebaut.

In ihren Patentschriften tauchte die Idee auf, Uran in einem Reaktor in Form von Kugeln oder Körnern zu verwenden. Schumann musste entscheiden, was mit der Pariser Einrichtung ge- schehen sollte.

Eine Demontage und Verlagerung der Zyklotronteile nach Deutschland war nicht sinnvoll. Man einigte sich mit Joliot- Curie auf einen Kompromiss: Das Zyklotron wurde nicht verlagert, die Franzosen mussten sich aber verpflichten, gemeinsam mit deut- schen Wissenschaftlern die Anlage fertig zu stellen und den Deut- schen die Durchführung nichtmilitärischer Experimente zu gestatten.

In den Nachkriegsdarstellungen wurde allerdings nicht erwähnt, dass Kurt Diebner die Leitung des Instituts übernahm.

Später wurde es noch auf zwölf MeV hochgerüstet. Es war die mit Abstand stärkste Neu- tronenquelle, die dem Uranverein zur Verfügung stand. Zuerst wur- den Uran- und Thoriumpräparate für die Forschungsgruppe von Otto Hahn bestrahlt.

Professor Herbert Wagner hatte diese Reise veranlasst, um sich genauere Kenntnisse über das Zyklotron zu verschaffen. Eindeutig wurde von ihm hervorgehoben,.

Diese sollten geheim in Deutsch- land ausgeführt werden. Die Henschel- Ingenieure wurden von ihm geradezu bedrängt, sich gemeinsam mit dem Reichsluftfahrtministerium und dem HWA um den Zyklotron- bau zu kümmern.

So plötzlich, wie die Henschel-Mitarbeiter auftauchten, verschwan- den sie auch wieder. Später hörte man von den Aktivitäten der Firma auf kernphysikalischem Gebiet nur noch wenig.

Dennoch blieb ihre Reise nicht folgenlos. Während die Luftwaffe fortan eigene Wege ging, blieb die Situa- tion am Pariser Institut angespannt.

Franzosen und Deutsche nutzten das Zyklotron wechselseitig und misstrauten einander. Welche Arbeiten zwischen und von den deutschen Wissenschaft- lern in Paris durchgeführt wurden, ist nie genau bekannt geworden.

Alle Beteiligten haben in der Nachkriegszeit nur von Grundlagen- forschung gesprochen. Es ist aber davon auszugehen, dass die leis- tungsstärkste Neutronenquelle im deutschen Machtbereich in erster Linie Forschungen diente, die im Interesse des HWA und des Reichs- forschungsrates standen.

Bemerkenswert waren Breite und Intensität der Forschungen des Uranvereins in den ersten Kriegsmonaten. Davon zeugen 65 Berichte allein bis Ende Im Mittelpunkt standen theoretische Arbeiten, die für die Konstruktion eines Uranreaktors von Nutzen waren.

Die entscheidenden theoretischen Berechnungen für dessen Konstruk- tion leisteten Carl Friedrich von Weizsäcker, Karl-Heinz Höcker und Paul O.

Müller am KWI für Physik in Berlin. Als Reflektor könnte gewöhnliches Wasser oder ein Mantel aus Graphit verwendet werden. Das HWA wandte sich Ende an die Berliner Auergesellschaft und gab die Herstellung von einer Tonne sehr reinen Uranoxyds in Auftrag.

Bereits im Januar ging erstmals Uranoxyd ans HWA. Doch es sollte sich her- ausstellen, dass Uranoxyd nicht das beste Ausgangsmaterial war.

Es enthielt Spuren von Bor, einem Neutronenabsorber. Während die Kollegen in Berlin, Heidelberg und Wien noch rech- neten, hielt es Paul Harteck nicht mehr hinter dem Schreibtisch.

Er wollte sofort den experimentellen Weg beschreiten. Aus Heisenbergs Vermutung, dass eine Kettenreaktion durch steigende Temperaturen abgedämpft werde, zog er den Umkehrschluss: Niedrige Temperatu- ren müssten eine Kettenreaktion begünstigen.

Im April skiz- zierte Harteck dem Forschungsdirektor des Ammoniakwerkes Mer- seburg Leuna , Paul Herold, seine Idee für einen Versuchsreaktor.

Harteck wollte Uranoxyd in Trockeneis feste Kohlensäure einbet- ten und in der Mitte eine Neutronenquelle platzieren.

Herold bot an, das Trockeneis kostenlos zur Verfügung zu stellen. Doch Harteck fehlte Uranoxyd. Er ahnte, dass die Kilo, die er mit Mühen erhielt,.

So war es dann auch. Die Messungen zeigten keine Neutronenvermehrung. Kohlenstoff war zwar kein idealer, aber ein durchaus brauchbarer Moderator.

Nach dem Krieg schätzte er sich glücklich, dass es nicht dazu gekommen war. Seinen Studenten erklärte er, er stünde nicht vor ihnen, wäre sein Trockeneisreaktor kritisch geworden.

Unmittelbar nach Gründung des Uranvereins begannen die Arbeiten zur Gewinnung des Uranisotops Die Trennung der Isotope und die Anreicherung von U war technisch ein enorm schwieriges Unterfangen.

Der Separator war in der Lage, geringste Mengen von Sil- berisotopen zu trennen, theoretisch sollte das Gerät auch mit Uran funktionieren.

Erfolgversprechend und billiger schien ein von Clusius und Dickel entwickeltes Thermodiffusionsverfahren zu sein.

Wilhelm Groth nahm daraufhin eine erste vergleichende Untersu-. Neben dem Clusius-Dickel-Trennrohr hätte man noch das von Gustav Hertz in den zwanziger Jahren entwickelte Gasdiffusionsverfahren nutzen können.

Groth und mit ihm auch Wirtz vom KWI für Physik favorisierten das Trennrohr. Sie hielten zwar auch das Gasdiffusionsverfahren für brauchbar, lehnten es aber wegen der nur sehr kleinen Anreicherung pro Trennstufe ab.

Wie auch bei der Suche nach der besten Moderatorsubstanz und den Verfahren zur Herstellung von schwerem Wasser wurde nicht auf breiter Front geforscht.

Besonders aufwendige Verfahren wurden nicht weiter erörtert. Hinzu kommt, dass der Uranverein nur über bescheidene Mittel verfügte und das HWA nicht geneigt war, den Etat aufzustocken, bevor die Wissen- schaftler einen Erfolg vorweisen konnten.

So unsichtbar wie die Ra- dioaktivität schienen für Schumann auch alle bisherigen Resultate des Uranvereins zu sein. Im Februar meldeten Harteck und sein Mitarbeiter Johannes Jensen dem HWA, dass sie die Chancen, mit dem Trennrohr die Uranisotope zu isolieren, positiv einschätzten.

Die Probleme blieben ungelöst. Im Som- mer musste Harteck den Fehlschlag eingestehen. Er berief Bagge aus Leipzig ab und versetzte ihn ans KWI für Physik nach Berlin.

Am Jahresende begannen die Arbeiten zum Bau der Isotopenschleuse in der Werkstatt des KWI für Physik. Unmittelbar vor Kriegsbeginn hatten die deutschen Wissenschaftler einen Vorsprung, denn als einziges Land verfügte das Deutsche Reich über eine dem Militär unterstehende Uranforschungsgruppe.

Zudem waren die wichtigsten europäischen Uranerzminen in St. Joachims- thal in deutschen Besitz gelangt. Die theoretischen Vorarbeiten waren fortgeschritten.

Es gab aber auch bremsende Faktoren. Die Kapazitäten der Norsk Hydro für die Schwerwasserproduktion mussten erst ausgebaut und das Pariser Zyklotron konnte nur im wöchentlichen Wechsel mit den französischen Wissenschaftlern genutzt werden.

In den USA war der Krieg noch fern, und so nahm man die Gefahr, dass die Deutschen eine Atombombe bauen könnten, nicht allzu ernst.

Es waren vor allem die jüdischen Emigranten aus den Achsen- ländern, die eindringlich vor der heraufziehenden Bedrohung warn- ten.

Letzterer wies das amerikanische Marineministerium bereits am März auf die Möglichkeit einer Uranbombe hin. Seine Warnungen verhallten.

Daraufhin wandte sich Fermi an Albert Ein- stein. Gemeinsam mit Szilard und Wigner bereiteten sie am 2. August ein Schreiben an Präsident Roosevelt vor.

In dem berühmten Brief, der Einsteins Unterschrift trägt, wurde davor gewarnt, dass Uran- bomben ganze Städte zerstören könnten. Es gäbe Anzeichen dafür, dass die Deutschen bereits an der Entwicklung dieser neuen schreck- lichen Waffe arbeiteten.

Roosevelt reagierte und ernannte einen beraten- den Ausschuss für das Uranproblem. Mehr passierte vorerst nicht.

Sie verfassten am 7. März einen zweiten Brief an Roosevelt, den erneut Ein-. Ähnliche Nachrichten hatten inzwischen auch London erreicht.

Die einzige Verteidigung bestünde darin, selbst solche Bomben zu entwickeln. Die Memoranden schreck- ten die britischen Regierungsbehörden auf.

Auch in der Sowjetunion wurde über die möglichen Folgen nach der Entdeckung der Kernspaltung diskutiert. Seit den zwanziger Jahren war das gesamte Wissen- schaftssystem des Landes unter Druck geraten.

Viele sowjetische Kernphysiker waren in den Verdacht der ideologischen Unzuverlässigkeit gekom- men. An den Universitäten und Forschungsinstituten herrschte ein Klima der Angst.

Seine Schüler Flerov und Petrzak fanden heraus, dass es in der Natur eine spontane Uran- spaltung gibt. Zu seinem Erstaunen gab es keine Resonanz.

Mit gutem Gespür für heraufziehende Gefah- ren wusste er das Schweigen seiner Fachkollegen richtig zu deuten: Uranforschung war zur militärischen Geheimsache erklärt worden.

In Moskau reagierte man mit der Bildung einer Urankommission. Im November gab es jedoch einen schweren Rückschlag.

Kur- chatov hatte auf einer bedeutenden wissenschaftlichen Konferenz einen Arbeitsplan vorgestellt.

Er hielt es für möglich, in absehbarer Zeit einen Schwerwasserreaktor zu bauen. Die Granden der sowjeti- schen Physik wollten von diesem Plan jedoch nichts wissen.

Ange- sichts des Krieges in Europa sei es falsch, Ressourcen in solch ein vages Projekt zu stecken. Sie meinten, die Beherrschung der Kern- technologie sei eine Angelegenheit des nächsten Jahrhunderts.

Die Briten wussten es besser, sie hatten längst von der Gründung des Uranvereins erfahren und waren tief besorgt. Erst nach dem Juni beschloss man in den USA, keine kernphysikalischen Arbeiten mehr zu publizieren.

Die Entdeckung lag ohnehin in der Luft. Kurt Starke vom KWI für Chemie hatte bereits im Mai die Ergebnisse seiner Versuchsreihen publiziert und das Element 93 Neptunium nachgewiesen.

So blie- ben ihre Resultate wenig beachtet. Anders verhielt es sich im Fall von Weizsäcker. Er verfasste am Wenn dieses Uranisotop weiter zerfiel, so folgerte Weizsäcker in An- lehnung an die amerikanischen Studien, würde ein neues Element entstehen.

Der fundamentale Unterschied zur technisch höchst aufwendigen Gewinnung von reinem U be-. Mit seiner Annahme, dass der Anlagerungs- und Zerfallsprozess bei Neptunium aufhören würde, lag Weizsäcker allerdings falsch.

Dieses Element, und nicht Neptunium, ist das leicht spaltbare. Weizsäcker korrigierte daraufhin seine Überlegungen.

Kopien seines überarbei- teten Berichts sandte er Heisenberg, Wirtz und Diebner. Drei Ein- satzmöglichkeiten des Elements 94 standen zur Debatte.

Einen nuklearen Raketenantrieb hielt Weizsäcker grundsätzlich für mög- lich, aber erst in fernerer Zukunft. Ihre Energieentwicklung muss die der bisherigen Sprengstoffe wiederum etwa um das Hunderttausendfache übertreffen.

Ihre Erzeugung hat den Bau der Wärmemaschine falls in ihr die erwartete Nach- bildung eintritt oder einer effektiven Isotopentrennanlage zur Vor- aussetzung.

Aber was hatte er seinen Vorgesetzten bisher vorzuweisen? Bescheidene Versuchsanordnungen in Berlin, Heidelberg und Leipzig, die keine Neutronenvermehrung zeigten.

Die Registrierung und Dokumentation der Wartungsarbei-ten erfolgt auf den maschinenbezogenen Wartungsplänen. In der Betriebsmittelübersicht sind dieBetriebsmittel der Muster Fertigung dokumentiert und mit angegeben, ob einzelne Wartungsplänefür die Mittel existieren.

Ersteller: Herr Muster Seite 18 von 27 QualitätsmanagementhandbuchRev. In derProduktion werden körperlich belastende Tätigkeiten nach Möglichkeit im Interesse der Gesund-heitsvorsorge mit entsprechenden Schutzvorkehrungen und Maschinen ausgeführt.

Zudem wirdjedem Mitarbeiter die jeweilige notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Um für einen hohen Stand der Arbeitssicherheit im Unter-nehmen zu sorgen, werden unsere Mitarbeiter laufend geschult.

Die Produkte, die im Produktionsprozess eingesetzt werden und Gefahrenstoffe darstellen, werdenim Formblatt Gefahrenstoffe im Rahmen der Umweltmanagementdokumentation nach der DIN ENISO aufgelistet.

Details hierzu sind in der Umweltma-nagementdokumentation dargestellt. Produktrealisierung7 Produktrealisierung7. Die folgenden Kapitel beziehensich auf alle durchgeführten qualitätsrelevanten Produkt- und Dienstleistungsprozesse im Unter-nehmen und beim Kunden.

Diese beinhaltet die Prüfung der Anforderungen intechnischer, terminlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Dies gilt für alle Verträge, Kundenaufträgeund Lieferantenverträge für die vom Unternehmen erbrachten Produkt- oder Dienstleistungen.

Ver-antwortlich für die Vertragsprüfung ist die GL. Alle Unklarheiten, die das Qualitätsmanagementsys-tem betreffen, werden zusammen mit dem QMB abgeklärt.

Ersteller: Herr Muster Seite 19 von 27 QualitätsmanagementhandbuchRev. Die folgenden Abschnitte be-ziehen sich auf alle durchgeführten qualitätsrelevanten Produktionsprozesse im Unternehmen.

AlleVerträge müssen schriftlich abgeschlossen werden. Auftragsänderungen sind wie Neuaufträge zubehandeln. Es sind alle Kriterien wie Machbarkeit, Preis und Termin zu überprüfen und zu bestäti-gen.

Die beschriebenen Verfahren und Abläufe sind bei allen eingehenden Anfragen bzw. Kontakt-aufnahmen mit Interessenten im gesamten Unternehmen anzuwenden.

So er-möglichen wir dem Kunden detaillierte, fachlich qualifizierte Auskünfte und Beratungen. Kundenre-klamationen werden an die GL weitergeleitet und umgehend durch die Arbeitsvorbereitung bear-beitet.

Erledigte Aufträge werden von der GL geprüft und bei ordentlicher Erledigung an den Kunden inRechnung gestellt. Nicht bezahlte Rechnungen seitens der Kunden werden durch einen externen Dienstleister in Mah-nung gestellt.

Wird bei neuen Liefe-ranten bestellt, so werden Proben und Muster bestellt oder eine Produktvorführung organisiert. Gehen Rechnungen der Lieferanten bei der Muster Fertigung ein, so werden diese auf Korrektheithin geprüft.

Grundsätzlich ist stets darauf zu ach-ten, dass bei der Bestellung von Stahl und Zubehör, der Bestellung alle notwendigen Unterlagenbeigefügt sind.

Die zu beschaffende Ware muss hierbei eindeutig und unverwechselbar beschriebensein. Bei Anlieferung in den jeweiligen Lägern der Firma führen die zuständigen Personen die Warenein-gangsprüfung durch.

Gelieferte Ware wird mit Hilfe des Lieferscheins und des Bestellformulars aufIdentität, Vollständigkeit, Beschädigung und Termineinhaltung überprüft.

Lagerware, die zur La-gerbestandsergänzung dient, wird entsprechend ihren Artikelnummern dem Lager zugeordnet undim System zugebucht.

Werden bei der Wareneingangsprüfung Fehler festgestellt, wird dies auf demLieferschein dokumentiert. Die Lieferscheine werden von der Arbeitsvorbereitung bzw.

Ersteller: Herr Muster Seite 21 von 27 QualitätsmanagementhandbuchRev. Die darin aufge-führten Bearbeitungsarten werden in den jeweiligen Verfahrensanweisungen geregelt.

Jeder Produktionsauftrag wird von der Arbeitsvorbereitung schriftlich festgehalten. Ver-wechslungen sind somit ausgeschlossen.

Die Kundenzeichnung und der Arbeitszettel dient den Mit-arbeitern als Informationsträger für die Arbeitsausführung und zur Eintragung aller wesentlichenAusführungsdaten.

Damit ist sichergestellt, dass alle für den Kunden erbrachte Leistungen auf die Übereinstim-mung mit den gestellten Anforderungen geprüft wurden.

Es werdenin diesen Fällen Einzelteile für Montageaufträge bereit gestellt oder komplette Komponenten zurAufbereitung, Veredelung oder Umbauarbeiten der Muster Fertigung überlassen.

Die Verant-wortung für die richtige Behandlung der Produkte trägt jeder Mitarbeiter. Durch eine qualifizierte Ausbildung und spezifische Vorgaben isteine sach- und fachgerechte Arbeitsausführung sichergestellt.

Klare Anweisungen zu den qualitäts-relevanten Verfahren sichern die Güte der von der Muster Fertigung produzierten Erzeugnisse. Ersteller: Herr Muster Seite 22 von 27 QualitätsmanagementhandbuchRev.

Es gilt der Grund-satz, dass jegliches Versandgut so zu verpacken ist, dass eine Beschädigung ausgeschlossen werdenkann.

Im Lager stehen dazu geeignete Verpackungsmaterialien zur Verfügung. Dort wird auch die Belieferung der Servicepartner Warenübergabe abgewickelt.

Die Abteilungsleiter haben dafür Sorge zu tragen, dass die eingelagerten Artikel weder in ihremBestand, ihrer Lagerfähigkeit bei begrenzt lagerfähigen Gütern , ihrer Gefährlichkeit bei Gefahr-stoffen , und hinsichtlich ihres Lagerortes durch ihre eindeutige Kennzeichnung sowie der Fehler-freiheit des eingelagerten Artikels zu Qualitätsabweichungen kommt.

Zu diesem Zweck führt ertäglich Bestandskontrollen durch. Bei begrenzt lagerfähigen Produkten existiert das FIFO-Prinzip First In First Out , d.

Dazu gehören auch die Erstellung aller notwendigen Versandunterlagen und dieBereitstellung des Versandgutes zur Auslieferung bzw. Es ist sicherzustellen, dass die Prüfmittel ständig einsatzbereit und für dievorgesehenen Prüfverfahren geeignet sind und richtige Messergebnisse liefern.

Die Überwachung der Produktqualität geschieht bei der Muster GmbH während des Produktions-prozesses durch Sichtkontrolle und den Einsatz von Prüfmitteln.

Hierbei werden auch Messschie-ber, verschiedene Arten von Winkellehren u. Dadurch soll sichergestellt wer-den, dass die Forderungen aus dem System, der Kunden und gesetzlichen Bestimmungen eingehal-ten und durchgeführt werden.

Es wird ein sehr enger Kontaktzu den Kunden gepflegt und Probleme offen diskutiert. Ergebnisse werdenschriftlich festgehalten in Form einer Kundenbefragung.

Aus der Auswertung der Kundenbefragung,der Erfassung interner Fehler und gemeldeter Kundenreklamationen sollen Tendenzen und eventu-eller Handlungsbedarf abgeleitet werden können, um eine ständige Qualitätsverbesserung zu errei-chen und zu gewährleisten.

Sie sind in allen Bereichen der Mus-ter Fertigung durchzuführen. Ziel ist es, Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzude-cken, ggf. Es ist sicherzustellen, dass Hilfsmittel wie z.

Dieinternen Audits bestehen dabei aus einem Soll-Ist-Abgleich bezüglich der organisatorischen Vorga-ben und dem Ablauf von Prozessen, der Erfüllung der Vorgaben und deren Verwirklichung.

Die Bewerbungsfrist luft noch bis zum Juni Dort finden Sie Informationen zu Programm, Referenten, Pflegepreis und zur Online - anmeldung.

Ausdrcklich wurde auf die Formen vielfalt verwiesen, wie sie in der Vorstellung des Abschluss berichtes des Instituts fr sozialpolitische und ge- rontologische Studien aufgefhrt und nach Pflegeoasen als Tagesbetreuung, Pflegeoase auf Zeit, Pflegeoase auf Dauer und nach Misch konzepten unterschieden wurden.

Insbesondere die Pflegeoase auf Dauer stelle den Kerngedanken dieser Versorgungsform dar, in der Bewohner mit erheblich einge- schrnkter Alltagskompetenz versorgt werden.

Schwerstpflegebedrftige demenziell Erkrankte mit weitgehender Immobilitt stellen auch die Zielgruppe des Modellvorhabens im Pur Vital Seniorenpark Alztal.

Der Fachtag wie auch die Begleitforschung des ISGOS wurden durch das Bayerische Staatsministerium fr Arbeit und Sozial - ordnung, Familie und Frauen gefrdert.

Die Schwester Der Pfleger Den krnenden Abschluss bildet am 2. Juli ein Gos - pelkonzert in der Abteikirche Amorbach.

Gospel und Altenpflege passt das zusammen? Sehr gut, findet Sandra Wiesner-Mantz, Initiatorin des Events und Geschftsfhrerin des Golden Place e.

Wir mchten mehr Bewusstsein fr den Pflegeberuf in der ffentlichkeit schaffen und das Zusammengehrigkeitsgefhl bei den Pflegekrften bndeln.

Der Gospel verbindet Gemeinschaft, Freude und Spiritualitt in einem. Die Kraft und die Zuwendung, die tagtglich von professionell Pflegenden und pflegenden Angehrigen in die Altenpflege in- vestiert wird, sollen in diesem Gospel-Workshop musikalisch zum Ausdruck kommen.

Chorleiter Eric Bond ist sich sicher, dem Publikum ein ergreifendes, ausdrucksstarkes und mitrei- endes Konzert prsentieren zu knnen.

Der Eintritt fr das Konzert in der Abteikirche Amorbach am 2. Juli um Eingeladen zu diesem Workshop sind alle Altenpflegekrfte und pflegende Angehrige, die Spa an Rhythmus, Bewegung und Gesang haben.

Anmeldung zum Workshop Freitag, 1. Juli , von Notenhefte ; Veranstaltungsort: Schneeberg Info und Anmeldung Sandra Wiesner-Mantz, Tel.

Krause PKMS-E 2. Fr die IDM Identifikations - merkmale, ehemals Grnde lag die Einschtzung der Zeiteinsparung sogar bei ber 80 Prozent.

Trotz der Vereinfachung des Instrumentes fhrt der PKMS-E 2. Eine Leistungsaus - weitung im Vergleich zum PKMS-E 1.

Das berarbeitete Instrument wurde durch den DPR zum Februar fristgerecht in das Vorschlagsverfahren eingereicht.

Der PKMS-E in der aktuellen Version behlt zunchst weiterhin seine Gltigkeit. Der Hintergrund zum PKMS-E 2.

Diese wur- den ber die Mitgliedsverbnde des Deutschen Pflegerats DPR oder direkt an den DPR seit Januar gemeldet.

Eine Arbeitsgruppe berar- beitete daraufhin die PKMS-E-Version fachlich-in- haltlich und strukturell.

Wechsel an Konzernspitze bei B. Braun MELSUNGEN Konzernchef Prof. Ludwig Georg Braun stellte Ende Mrz zum Abschluss seines aktiven Arbeits - lebens noch einmal die Geschfts - zahlen des Medizintechnik-Her - stellers B.

Braun Melsungen AG vor. Im Geschftsjahr hat B. Braun den Konzernumsatz um 9,8 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro Vorjahr: 4,0 Milliarden Euro ge- steigert.

Das Ergebnis vor Steuern erhhte sich um 15,9 Prozent auf ,6 Millionen Euro Vorjahr: ,1 Millionen Euro. Mit dieser erneuten Steigerung von Umsatz und Ertrag bleiben wir auf Wachstumskurs, sagte Braun.

Der Jhrige bergibt die Un - ternehmensfhrung zum 1. April an den bisherigen Vize und Fi - nanz vorstand Dr. Heinz-Walter Groe.

Braun hat das ge- grndete Unternehmen in der fnften Generation gefhrt. Er war von bis auch Pr - sident des Deutschen Industrie- und Handels kammertags DIHK.

Braun deutschlandweit neue Arbeitspltze geschaffen, davon am Hauptsitz Melsungen. Der Medizintechnik-Hersteller beschf- tigt weltweit mehr als 41 Mitarbeiter, davon rund 11 in Deutschland und 5 in Melsungen.

Ludwig Georg Braun Dr. Heinz- Walter Groe Eine berarbeitete Version des PKMS-E Pflege - komplexmanahmen-Scores fr Erwachsene konn- te in einem umfangreichen Anwendertest berzeu- gen.

Insgesamt nahmen 44 Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet daran teil. Im Mittel nutz- ten die Testhuser die Vorlufer-Version PKMS-E 1.

Hinsichtlich der Anwenderfreundlichkeit be- scheinigten knapp 75 Prozent der Huser im Um - gang mit der Manahmenliste im PKMS-E 2.

Zusammensetzung MOVICOL. Schoko: 1 Beutel 13,9 g enthlt: Arzneilich wirksame Bestandteile: Macrogol 13, g, Natrium- chlorid 0, g, Natriumhydrogencarbonat 0, g, Kaliumchlorid 0, g.

Sonstige Bestandteile: Acesulfam-Kalium, Schokoladenaroma. Anwendungsgebiete: Chronische Obstipation Gegenanzeigen: Intestinale Perforation oder Obstruktion aufgrund von strukturellen oder funktionellen Strungen der Darmwand, Ileus, schwere entzndliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, toxisches Megakolon, berempndlichkeit gegen einen der arzneilich wirksamen Bestandteile oder der Hilfsstoffe.

Nebenwirkungen: Erkrankungen des Immunsystems: Allergische Reaktionen, einschlielich Anaphylaxie. Weitere Symp- tome allergischer Reaktionen beinhalten Dyspnoe, Urticaria und Pruritus.

Gastrointestinale Erkrankungen: Abdominelle Schmerzen, abdominale Aufblhung, Erbrechen, Diarrhoe, belkeit, Blhungen, Borborygmus Darmgerusche und anale Irritationen.

Handelsformen MOVICOL. Bitte Fach- und Gebrauchsinformation beachten. Norgine GmbH, Postfach , Marburg, www. Das ist ein Ergebnis einer Online- Umfrage des Dekubitus-Forums des Bundesverbands Medizin - technologie, BVMed, an dem sich rund ambulant und sta- tionr ttige Pflegekrfte beteiligt haben.

Nach den Umfrage - ergebnissen besteht bei rund einem Drittel der vom Pflege - dienst betreuten Menschen ein erhhtes Dekubitus-Risiko.

Anti-Dekubitussysteme wie ein Spezialbett oder spezielle Auf - lagen kommen aber nur bei knapp 40 Prozent dieser Risiko - patienten zum Einsatz, obwohl die Patienten nach dem Sozial - gesetzbuch und dem Hilfsmittelverzeichnis Anspruch auf ein Hilfsmittel haben, wenn ein Dekubitus-Risiko vorhanden ist.

Medizinisch und volkswirtschaftlich ist es sinnvoll und notwendig, ein offenes Druckgeschwr im Vorfeld durch geeignete Hilfsmittel zu ver- meiden, statt es hinterher aufwendig und kostenintensiv zu therapieren, so BVMed-Geschftsfhrer und Vorstandsmit - glied Joachim M.

Die Pflegedienste htten hier die besondere Aufgabe, die Patienten zu untersttzen und bei ei- nem vorhandenen Risiko den Anspruch der Patienten auf die Hilfsmittelversorgung beratend durchzusetzen.

Aber auch die Patienten und Angehrigen mssten besser informiert sein und Gesundheitsmanager in eigener Sache werden, um ihre Ansprche gegenber den Krankenkassen durchzusetzen.

Die Grnde fr den unterbliebenen Einsatz von Anti-Deku - bitus-Hilfsmitteln, obwohl beim Patienten eine Dekubitus - gefhrdung besteht, sind nach den Ergebnissen der BVMed- Umfrage vielfltig.

Bei 44 Prozent der Antworten der Pflege - krfte waren die Antidekubitus-Systeme bereits angefordert, aber noch nicht eingetroffen. Denn oft dauert es zu lange, bis das Rezept von den Krankenkassen genehmigt wird.

Bei 23 Pro - zent wird die prophylaktische Versorgung von den Kran ken - kassen abgelehnt, obwohl die Notwendigkeit besteht.

Und 15 Prozent der Pflegenden gaben an, dass der Groteil der Krankenkassen die Antrge ablehnt. FH Mnster und Katholische Hoch- schule NRW bilden Case Manager aus MNSTER Ist der Platz in der Rehaklinik ge- bucht?

Steht der Termin beim Facharzt? Und ist die Wohnung bedarfsgerecht eingerichtet? Um solche Fragen kmmert sich ein Case Manager.

Er organi- siert die gesamte Pflege hilfsbedrftiger Menschen. Case Management gewinnt im Sozial- und Ge - sundheitswesen immer mehr an Bedeutung, erklrt Case Management-Ausbilder Jrgen Ribbert-Elias.

Zusammen mit Prof. Hugo Mennemann, Dekan des Fachbereichs Sozialwesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen Abteilung Mns - ter KatHO NRW , hat er bereits den fnften Zertifikatskurs Case Management geleitet.

Von der Forensik ber die Al - tenpflege bis hin zur Arbeit mit Langzeit arbeits - losen: Die Teilnehmer kamen aus den verschiedens - ten Berufen, sagt Stefan Gesmann, Leiter des Referats Weiterbildung am Fachbereich Sozial - wesen der Fachhochschule Mnster.

Weil der Kurs berufsbegleitend war, konnten sie das Gelernte im- mer auch direkt anwenden. In diesem Zitat des hl. Vinzenz von Paul liegen die Wurzeln des Ordens der Barmherzigen Schwestern des hl.

Vinzenz von Paul in Untermarchtal. Dies war der Ansto fr die Errichtung des Marienhospitals, welches erffnet wurde. Mrz die Krankenpflegeschule und nahm ihren Betrieb auf.

Ganz im Sinne des Marienhospitals hat sich auch die Ausbildung im Spagat zwischen Tradition und Fortschritt kontinuierlich weiterentwickelt.

Das jhrige Bestehen der Ausbildung in der Ge - sund heits- und Krankenpflege am Marienhospital bietet Gelegenheit, um Rckschau zu halten, aber auch in die Gegenwart und Zukunft zu blicken.

Heute verfgt die Schule ber Ausbildungs - pltze in der Gesundheits- und Krankenpflege. Bisher haben rund 3 Pflegende erfolgreich ihre Ausbildung am Marienhospital absolviert.

Neben einem breiten Ausbildungsangebot in Theorie und Praxis bietet das Bildungszentrum Vinzenz von Paul mittlerweile ebenso ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot fr Pflegende an.

Im Jubilumsjahr finden zahlreiche Veranstal - tungen statt, u. Alle Informationen zur Ausbildung am Marienhospital Stuttgart und zum Jubilumsprogramm unter www.

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Die Abhngigkeit wird mit dem Verlust von Autonomie und Wrde assoziiert, auch deshalb bedeutet der Gang in ein Altenheim fr viele Menschen die Erwartung von Siechtum.

Mglicherweise wird unter heutigen Bedin - gungen Mangel an qualifizier- tem Personal, Fluktuation von der Vielzahl an Problemen nur das Allerntigste bedient.

Mobilitt ist komplex fr Pflegezusammenhnge geeigne- te Diagnostik- und Einscht - zungsverfahren liegen bis heute nicht vor. Im Rahmen der Pfle - geanamnese wird Mobilitt nur oberflchlich geprft und in der Dokumentation meist nur unzu- reichend beschrieben: im mobil, braucht Hilfe, teilmobil, in den Rollstuhl mobilisiert, Geh bun - gen.

Es wurde deutlich, dass die Probanden am meisten unter dem Warten litten. Am schlimmsten war es, um alles bitten zu mssen, nichts mehr selbststndig machen zu knnen.

Mobilitt eine vergessene Kategorie Diese Abhngigkeit hngt auch mit dem Verlust der Bewegungs - fhigkeit im Nahradius zusam- men. Umso erstaunlicher ist, dass dem Erhalt der Mobilitt bei Al - tenheimbewohnern keine ab so - lute Prioritt eingerumt wird.

In Risikoerfassungssystemen wird der Erhalt der Mobilitt kaum erwhnt: Es geht um Sturz, Schmerz, Inkontinenz, Dabei ist Mobilitt eine der grundstzlichen Fhigkeiten ne - ben der Kognition.

Viele weitere tglichen Aktivitten hngen von der Selbstbewegung ab: ob Menschen sich ein Getrnk holen oder ob sie das WC aufsu- chen knnen, ob sie in Kontakt mit anderen Menschen treten oder sich bei Gefahr selbst in Sicherheit bringen knnen und vieles andere mehr.

Bettlgerigkeit hat fatale Auswirkungen In solchen Situationen der Ab - hngigkeit dosieren pflegebe- drftige Menschen ihre Hilfe - anfragen und schrauben ihre Ansprche zurck.

Sie wollen keine Arbeit machen, nicht zur Last fallen Zegelin Da - mit kommt eine Abwrtsspirale in Gang: Schon nach ein bis zwei Tagen des Liegens beginnt eine Liegepathologie Abt-Zegelin mit Auswirkungen auf alle Krpersysteme.

Insbesondere Denken und Be - wegen hngen eng zusammen, und es deutet alles darauf hin, dass Immobilitt zu einem kog - nitiven Abbau fhrt.

In der Studie von wurden aus- schlielich Gesprche mit Be - troffenen gefhrt und Beobach - tungen gesammelt.

Schon da - mals zeigten sich viele Einflsse auf die Mobilittsentwicklung: Rollstuhlversorgung, Qualitt des Transfers, immer wieder auch Krankenhausaufenthalte, Angst und Warnungen vor Str - zen.

Auf jeden Fall ist die schlei- chende Immobilisierung kein singulres Ereignis, sondern eine Verkettung unglcklicher Umstnde.

Die Wahrscheinlichkeit der Roll - stuhlnutzung ist hher bei Menschen, die besonders viel Hilfe brauchen oder sehr lang- sam sind. Eine falsch verstan- dene Umsetzung des Exper- ten standards Sturzprophylaxe scheint die Immobilitt zu ver- festigen.

Manche Beteiligte sind froh, wenn sich die Bewohner nicht zu sehr bewegen ein Sturz wird als Katastrophe emp- funden. Die Projekte sind so aufgebaut, dass zunchst eine mehrmonatige Ist-Analyse er - folgt.

Dabei werden verschiede- ne Aspekte in den Blick genom- men: Einstellungen der Pfle - genden auf den Wohnbereichen, Leitungspersonen und anderer Berufsgruppen Ergo-Physio - therapie , Ablufe, Architektur und anderes mehr.

Es erfolgt eine Hospitation, und es werden pro Einrichtung alle immobilen Bewohner erfasst. Im Mittelpunkt der Ist-Erhebung stehen Fallanalysen von orts- fixierten Bewohnern, Gesprche mit den Menschen, Befragung der Angehrigen und des Haus - arztes.

Dabei zeigt sich, dass pro Bewohner die Einschtzungen vllig unterschiedlich sind. Un - tersucht wird auch die Pflege - dokumentation, sie ist im Be - reich Mobilitt kaum aussage- krftig.

Offensichtliche Grnde fr die schleichende Immobi - lisierung sind meistens nicht vorhanden. Nach dieser ersten Phase erfolgt in den Projekten ein Implemen - tierungsvorschlag und gemein- sam mit einer Arbeitsgruppe werden etwa im Zeitraum eines Jahres einige Ideen umgesetzt.

Bis jetzt zeigt sich dieses Vor - gehen als sehr erfolgreich. Das Bewusstsein, die tgliche Pfle - ge bewegungsfrdernd auszu- richten, wird gesteigert.

Bei Neueinzgen kommt es nicht mehr zum Rckgang der Be - weglichkeit und in vielen Fllen konnte die Entwicklung zurck- gedreht werden alte Menschen bewegten sich wieder mehr.

Mehr Lebendigkeit und Alltagsorientierung gefragt Die Grnde fr die schleichende Immobilisierung sind zahlreich und beeinflussen sich gegensei- tig.

Auf einem Wohnbereich wurden durch Wechsel der Lei - tung mehrere ortsfixierte Men - schen innerhalb weniger Monate wieder mobiler Abt-Zegelin a.

Insgesamt scheint die Institutionalisierung selbst ei - nen Rckzug zu bewirken. Smtliche Beteiligten scheinen zu erwarten, dass alte Menschen sich nun auf dem Abstellgleis zur Ruhe setzen.

Alltagsttig - keiten werden nicht mehr selbst erledigt, durch den Service ver- kmmern die Restfhigkeiten, die Menschen passen sich an die ritualisierten Ablufe an Ich verlerne alles, wird ja alles ge - macht.

Gefhrlich ist die Zeit nach dem Einzug: Die alten Menschen empfinden vielfach Verlust und Krnkung und wollen mit den anderen Alten und Kranken nichts zu tun haben.

Um dies zu verhindern, mssten viel mehr Lebendigkeit und Alltagsorientierung angestrebt werden. Menschen mssten mit- telfristig auch wohnbereichs- bergreifend miteinander etwas unternehmen und ihre Erfah - rungen einbringen knnen.

Phase: Instabilitt Prozess des Bettlgerigwerdens Abb. Dieser beginnt mit Instabilitt, es folgt ein Ereignis, zum Beispiel ein Krankenhausaufenthalt, danach wird der Mensch immobil be - wegt sich wenig und schlielich die Ortsfixierung als viertes Stadium.

Ortsfixierung bedeu- tet: Der Mensch ist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu transfe- rieren. Er braucht Hilfe, um vom Bett in den Sessel, vom Sofa in den Rollstuhl, von dort auf die Toilette zu gelangen und so wei- ter.

Die Betroffenen fhlen sich festgenagelt und bleiben viel sitzen. Sie verlernen das Stehen und Gehen immer weiter.

Dieser Zustand scheint sehr hufig zu sein. Erst die letzte Phase ist die Bettlgerigkeit. Hier lassen sich je nach Liegestunden am Tag eine leichte, mittlere und schwe- re Form unterscheiden.

Mobilitt im Pflegeheim frdern Seit werden vom Depart - ment Pflegewissenschaft UWH zum Thema Mobilitt Projekte in Pflegeheimen durchgefhrt.

Diese bieten die Chance, auch institutionelle Bedingungen zu - stzlich in den Blick zu neh- men. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa 30 bis 50 Prozent der Bewohner ortsfixiert sind dies geschieht in der Regel innerhalb der ersten 18 Monate nach Einzug.

Eine eindeutige Erklrung, warum diese Menschen dann im Roll - 2. Phase: Ereignis 3. Phase: Immobilitt im Raum 4.

Phase: Ortsfixierung 5. Phase: Bettlgerigkeit Die Schwester Der Pfleger Eine biografische Orien - tierung darf sich nicht im anfnglichen Sammeln und Ab - heften von Daten erschpfen.

Vielmehr geht es ja darum, Ver - gangenes zu nutzen, um Be - wegungsfrderung anzuregen, Interessantes anzubieten. Bewegung muss auch Freude machen, Sinn erge- ben ein stumpfes Balance- und Krafttraining wird rasch wieder aufgegeben, Musik und Tanz scheinen eher geeignet.

Weiter wollen Menschen wertgeschtzt werden, sich einbringen. In der Psychologie ist dieses Streben unter dem Begriff Reziprozitt Wechsel - seitigkeit bekannt wer sich nur noch als Pflegelast sieht, wird auch keine Perspektive der Beweglichkeit entwickeln.

Ein bloes Heraussetzen falsch verstanden als aktivieren- de Pflege ndert an der Orts - fixierung nichts. Beispiele fr eine bessere Praxis Die Implementierungsvorschl - ge sind zum Teil bergreifend, zum Teil einrichtungsspezifisch.

Eine interne Arbeitsgruppe setzt die Vorhaben unter Begleitung des Teams der Universitt um. Zu den Hits gehrt das Drei-Schritte-Programm.

Dies bedeutet, dass im Rollstuhl sit- zende Menschen bei allen ohne- hin notwendigen Transfers die letzten Schritte mit Hilfe gehen.

Es wird berlegt, welche Be - wohner in das Drei-Schritte- Programm aufgenommen wer- den und alle Pflegenden und andere Personen halten sich daran die Erfahrung zeigt, dass aus drei Schritten oft mehr werden.

Immer wird auch eine Ver - einheitlichung des Transfers bei jedem Bewohner angestrebt, die alten Menschen berichten, dass alle sich unterschiedlich an ihnen zu schaffen machen oft geht der Transfer mit Angst ein- her.

Ein gelungener Transfer bedarf einer guten pflegerischen Kompetenz, die optimale Va - riante wird in einem Trans - ferprotokoll festgelegt.

Die Pflegeanamnese wird im Bereich Mobilitt qualifiziert. An der Universitt ist dazu ein kurzer Erfassungsbogen ent- standen wird noch wissen- schaftlich getestet die ber- prfung soll alle drei Monate erfolgen.

Dabei brauchen die Pflegenden sprachliche Hilfen, um Be - wegungsaspekte zu formulieren. Bei Problemen wird eine Fall - besprechung zur Mobilitt kurz, whrend der bergabe anbe- raumt und dokumentiert.

Immer wieder wird die Pfle - geplanung hinsichtlich Mobi - litt eingebt und nach realis- tischen, mit dem Bewohner abgesprochenen Zielen gesucht.

In alle Aktivitten werden verschiedene Gruppen einbezo- gen: Angehrige, ehrenamtliche Krfte, Praktikanten, Hilfskrf - te und so weiter.

Ein Augenmerk dient auch der verbesserten Zu - sammenarbeit mit der Kran ken - gymnastik. Auch die Roll stuhl - qualitt ist ein Thema eine Ausstattung mit geeigneten Hilfsmitteln ist wichtig.

Dabei sollte aber mglichst auf den Rollstuhl verzichtet werden. Die Mbel im eigenen Zim - mer sollten umgestellt werden, wenn dadurch mehr selbststn- dige Bewegung ermglicht wird.

Zugehende Kurzinterven tio - nen werden entwickelt, um ei - nen Zugang zu dsenden Be - wohnern im Tagesraum zu be - kommen. Die Einrichtung wird darauf untersucht, welche Anreize sie zur Bewegung bietet: Gibt es interessante, einladende Ecken, muss der Speisesaal aufgewertet werden?

Wird der Garten ge - nutzt, gibt es Impulse von auer- halb? Kommen die Bewohner an die frische Luft? Kann zustzlich eine Wii-Konsole em - pfohlen werden, einige Trimm- Dich-Gerte, ein Parcour durch das Haus, eventuell mit Wand - bild Abt-Zegelin b?

Gibt es ein Gruppengymnastik-Pro - gramm? Mehr Bewegung in die Pflegeablufe bringen Insgesamt geht es darum, mehr Bewegung in die Pflegeablufe zu bringen und mehr Be - wusstsein fr die Wichtigkeit der Mobilitt zu schaffen.

Eine Vorgabe ist dabei stets, dass kein zustzliches Personal mglich ist. So wird daran gearbeitet, aus jeder Pflegeintervention eine Bewegungsaktion anzustoen aus einem bloen Waschvorgang eine wirkliche Krperpflege zu machen.

Als positiver Ne - beneffekt zeigt sich dabei auch, dass der Erfolg die Pflegenden zufriedener macht.

Und mit mehr Spa knnen auch andere Entwicklungen vorangebracht werden Literatur: Abt-Zegelin, A. Die Schwester Der Pfleger Zegelin : Festgenagelt sein Der Pro zess des Bettlgerigwerdens.

Huber- Verlag Abt-Zegelin, A. Die Schwester Der Pfleger Abt-Zegelin, A. Die Schwester Der Pfleger Anschrift fr die Verfasser: Dr. Zegelin uni-wh.

Mobilisieren ist auch etwas anderes, als regelmige Bewegungsbungen mit den Pflegebedrftigen zu machen. Es bedeutet eigent- lich nur, es dem Bewohner zu ermglichen, sich regelmig normal zu bewegen.

Fr ein solches Mobilisierungsverstndnis aber braucht es Offen- heit und Beweglichkeit seitens der Pflegenden.

Mobilisation im Pflegeheim ihren Rollator im kleinen Bade - zimmer nicht richtig oder schaf- fen den Transfer zwischen Roll - stuhl und WC nicht mehr.

Das Aus- und Ankleiden fr den Toilettengang geht nicht mehr schnell genug und stellt eine groe Sturzgefahr dar. Nach ein paar Monaten im Heim hat sich ihre Situation hinsicht- lich der Mobilitt jedoch deut- lich verschlechtert.

Dies ist dann normal beziehungsweise wird von den meisten der Beteiligten als normal angesehen vgl. Es mangelt an professionellem und vor allem evidenzbasiertem Verstndnis von Mobilisation im Sinne einer Haltung, die selbst- gesteuerte Bewegung und Be - weglichkeit des Betroffenen fr- dert und bewahrt.

Viele der b- lichen Manahmen wie das He - raussetzen in den Rollstuhl mssen als Immobilisierung 1 angesehen werden. Die Pflege - bedrftigen werden zwar regel- mig mobilisiert, aber dabei nicht in ihrer selbststndigen Beweglichkeit gefrdert.

Veraltetes Verstndnis von Mobilisation Das Verstndnis von Mobilisa - tion in der Pflege scheint weit- B ei einem ihrer regelmigen Besuche im Pflegeheim fin- det die Tochter von Frau C.

In den letzten Wochen hat Frau C. Auf die Frage nach dem Warum antwor- tet Frau C. Was glaubst du, wie schn warm das im Bett ist?

Nachdem die Pflegenden sie mit dem Lifter auf Drngen der Tochter in den Rollstuhl gesetzt haben und die Tochter sie ans Fenster zur Heizung gefahren hat, freut sich Frau C.

Immobilisierung nach bertritt ins Altersheim Dieses Beispiel spiegelt die ak - tuelle Situation in vielen Pflege - heimen in Deutschland wider: Die hufig leicht demenzer- krankten Bewohner kommen ins Heim, weil sie zu Hause oder im betreuten Wohnen nicht mehr mobil genug sind, um sich selbststndig zwischen den Be - suchen der ambulanten Pflege zu versorgen.

Sie knnen zum Beispiel die kurzen Wege vom Wohnzimmer zum WC nicht mehr oder kaum noch sicher allein vornehmen. Meist nutzen sie gehend noch dem 1.

Lehrbuch von Juchli zu entspre- chen: Demnach werden der Zeitpunkt und die Art und Weise der Mobilisation vom Arzt be - stimmt.

Die klassischen Ma - nahmen sind: 1. Sitzen fr kurze Zeit an dem Bettrand, 2. Sitzen fr lngere Zeit an dem Bett - rand, 3.

Sitzen im Lehnstuhl, 4. Erstes Aufstehen, 5. Fahren, 6. Dabei wird der Patient gedreht und gehoben 2. In einem Krankenpflegelehr - buch von ist ein Verlassen des Bettes gar nicht vorgesehen.

Die Patienten selbst sollen sich berhaupt nicht bewegen, nicht einmal beim Lakenwechsel. Die Trger zwei bis drei Personen hoben den Kranken vorsichtig und gleichmig in die Hhe 3.

Das teilaktive Drehen auf die Seite war wohl noch nicht bekannt. Gem einem Buch von sollen Kranke im vor- gerckten Alter mit erhh- tem Oberkrper im Bett liegen und mehrmals tglich lngere Zeit im Bett sitzen 4.

Ein Stuhl wurde im Zusammenhang mit Mobilisation nur fr die Hochlagerung des Oberkr - pers 3 bentigt. In der Pflege Heute von ist jedoch von Heben im Zu - sammenhang mit Manahmen zur Aktivierung und Bewe - gungs frderung von Patienten 5 nicht mehr die Rede.

Unter Pflegewiki. Die Person soll wieder in die Lage versetzt werden, selbst aus dem Liegen oder Sitzen aufzustehen Mobilisiert oder beweglich werden?

Die Ein - weisung in den korrekten Ge - brauch eines Hebelifters ist natrlich viel weniger kostenin- tensiv als eine Kinsthetik- Schulung mit Praxisanleitung.

Kommt bei dem Beispiel von Frau C. Fr die Erarbeitung einer alternativen Handhabung findet sich keine Zeit.

Der von den Bewohnern deut- lich gesprte Zeitmangel be - wirkt aber noch mehr bei Frau C. Bei den Pflegenden, die ihr freundlich erscheinen, zeigt Frau C.

Rck - sichtnahme. Sie mchte ihnen nicht zur Last fallen, und Es geht ja alles viel schneller und besser, wenn die alles berneh- men.

Das Fatale an dem von den Pflegenden gut gemeinten Aus-der-Hand-nehmen ist, dass den Pflegebedrftigen nicht nur die Anstrengung und die Steuerung abgenommen wird.

Sie verlieren damit auch die all- tgliche Besttigung ihrer noch vorhandenen Bewegungskompe - tenz. Darber hinaus verlieren sie zunehmend die natrliche Fhigkeit und das Interesse, sich auf vernderte Bewegungs- Si - tuationen einzustellen, indem sie ihre Bewegungsablufe anpassen.

Die Botschaft, die ankommt, ist: Sie knnen das nicht, Es lohnt sich nicht und vielleicht sogar Sie sind eine Belastung. Die dann folgenden Beispiele entsprechen aber einmal mehr den ber 40 Jahre alten Vor - stellungen und Vorgehenswei - sen.

Je nach noch vorhandenen Fhigkeiten wird durch bun- gen zuerst die Beweglichkeit einzelner Gelenkgruppen erhht Gelenke durchbewegt und Muskelaufbau betrieben isome- trische bungen, Expander etc.

Danach wird hufig zuerst auf die Bettkante oder in den Sessel mobilisiert 7. Bewegungsfrdernde Konzepte wie Kinaesthetics sind den diplomierten Pflegenden zwar namentlich bekannt, werden offensichtlich aber, wenn ber- haupt, nur als Transfertechnik genutzt.

Viele Ideen aus dem Konzept bleiben unbercksich- tigt, zum Beispiel wie die Be - wegungsfhigkeit schon durch alltgliche Aktivitten wie Um - lagern, Transfer zwischen Bett und Stuhl, beim selbststndigen Waschen, Ankleiden oder Essen gefrdert werden kann.

Je weniger die Bewohner selber machen und ,be-greifen knnen, umso mehr werden sie desorientiert. Die Bewegungen werden den Betroffenen zunehmend bewusst und steuerbar, sie erfahren dabei die Ablufe als erfolgreich und sinnvoll.

Als Motivation reicht meist schon der fr den Bewohner ver- traut erlebte Sinnzusammen - hang. Besonders tiefsinnige Er - luterungen sind gar nicht ntig, um beispielsweise aus dem Rollstuhl aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen, um sich an den Tisch zu setzen.

Fr wen wre es schon normal, an den Tisch gefahren zu werden, im Bett das Mittagessen eingegeben zu bekommen oder statt bei Harndrang zur Toilette zu ge hen, es einfach laufen zu lassen, weil man auf einer Bettschssel sitzt oder eine Inkontinenzhose anhat?

Vergessene Bewegungs- kompetenzen frdern Besonders problematisch ist es natrlich, wenn bei alten Men - schen mit zunehmendem Pflege - bedarf nicht nur Bewegungs- Handlungen abgenommen wer- den, sondern auch entstandene und auferlegte Bewegungsbe - schrnkungen von den Bewoh - nern vergessen werden.

Frau C. Je weniger die Bewohner selber machen und be-greifen kn- nen, umso mehr werden sie des- orientiert. Um die Sturzgefahr zu mindern, werden freiheitsbe- schrnkende Manahmen Roll - stuhltisch oder Bettgitter ver- ordnet, die aber die Ortsfixie - rung frdern.

Unter Umstnden ist die Sturzgefahr dadurch nochmals erhht, wenn die Be - troffenen zum Beispiel versu- chen, ber das Seitengitter zu steigen. Zudem stellt sich Miss - trauen gegenber den Pflegen - den ein, die sie einsperren.

Besser ist es, durch vermehrtes Aufstehen und Drei-Schritte- Gehen die Bewohner zu mobi- lisieren. Hierdurch knnen Ver - sonst auch meldet, wenn sie etwas nicht!

Es ist interessant, dass verwirrte Menschen in Momenten der Not, wie beim Harndrang, ihre aktuellen Bewegungsein - schrnkungen vergessen, aber das Gefhl der fehlenden Hilfe und Untersttzung durch die Pflegepersonen prsent haben Die haben keine Lust, mir zu helfen.

Das soziale Gedchtnis und das Langzeit- Krper- Ge - dchtnis funktionieren noch gut, whrend gut gemeinte Appelle und Mahnungen wie nicht al - leine aufzustehen schnell ver- gessen werden.

Die Folgen der Ortsfixierung fordern die Pflege heraus Die Auswirkungen von Bett- Tagen, Sitzmarathons bezie- hungsweise allmhlicher Orts - fixierung wurden von Zegelin in der Arbeit ,Festgenagelt sein trau en in die eigenen Fhig - keiten und die Hilfsbereitschaft der Pflegenden aufgebaut wer- den.

Befinden sich demente Be - wohner im Gemeinschaftsraum mit Pflegenden, dann kann ihre Notsituation, zum Beispiel Harn - drang, frhzeitig bemerkt und darauf reagiert werden.

Im Rollstuhl im Zimmer sitzend wird Frau C. Denn auf der Suche nach einem warmen gemtlichen Pltzchen erinnert sie sich nicht an die Heizung am Fenster oder die kuschelige Decke, das Kirsch - kernkissen, die Strickjacken und was ihre Tochter wohlwissend sonst noch im Zimmer deponiert hat und wenn doch, wrde sie sich auch nicht trauen zu fragen.

Umgekehrt kommen die Pfle - genden hier auch nicht auf die Idee, ihr dies anzubieten. Durch die sensorische Deprivation kommt es zu Stimmungswechseln mit Angst, Hoffnungslosigkeit, Hal - lu zinationen, Verlust des Zeit - gefhls, Orientierungsverlust, kognitive Einbuen, Konzentra - tionsschwierigkeiten und De - pres sion.

Durch die auch im Pflegeheim damit oft einherge- hende soziale Isolation wird dies nochmals verstrkt. Aber auch das Zusammenstellen mehre- rer im Rollstuhl sitzender Be - wohner in den Gemeinschafts - raum ohne Ansprache und Aus - tausch, kann eine negative So - zialerfahrung sein abgeschoben und geparkt.

Hilfsmitteleinsatz ist oft unsachgem Als Einflussfaktoren der Orts - fixierung identifizierte Zegelin zum Beispiel die Qualitt des Transfers, den Faktor Rck - sichtnahme und unsachgem- er Hilfsmitteleinsatz Hilfsmittel mssen in erster Linie den Pflegebedrftigen hel- fen, sich zu bewegen.

Gerade Patientenheber sind aber erst einmal zur Entlastung der R - ckenmuskulatur der Pflegenden konstruiert 8. Wenn sie die Pflegeempfnger wirklich mobi- lisieren sollen, mssen verschie- dene begleitende Manahmen ergriffen werden.

Fr den Aufstehenden mssen der normale Gewichtsverlauf in seinem Krper und die dazuge- hrende spezifische Muskel - s pannung sprbar werden, um dieses Gert als Hilfe zu erfah- ren.

Hilfreiche spannungsregu- lierende bungen zur Vorbe - reitung zum Beispiel solcher Transfers werden in dem Buch Spastizitt von Mathys und Straub 12 ausfhrlich be - schrieben.

Um kraftschonend aufzustehen, heben wir keinesfalls unser Gewicht von der Unterstt - zungsflche weg und ziehen uns hoch. Durch Gewichtsverlage - rung innerhalb unseres Krpers werden die oberen Kperteile entlastet und knnen aufgerich- tet werden, zum Beispiel vom Oberkrper zum Becken und von dort durch die Beine zu den Fen.

Meist helfen hierbei die nach vorne! Statt dass die Knochen und Fe das Gewicht tragen, hngt das Gewicht beim Lifter jedoch in der Luft und bei der Auf - stehhilfe kniet der Betroffene auf den Schienbeinsttzen.

Die Pflegenden sollten beim Aufstehen einen Bewegungs - impuls am Becken und Knie geben, damit das Becken nach vorne kippen und das Knie strecken kann.

Noch besser sind natrlich ki- nsthetische Transfers. Diese lassen sich durchaus mit Rutsch - brettern und Gleitschluchen ausfhren. Vorsicht bei Dreh - scheiben unter den Fen: Diese sind zum einen bei kleinschritti- gen tiefen Transfers nicht ntig und geben zum anderen das Gefhl der Instabilitt: Es dreht sich der Boden unter mei- nen Fen.

Die Betroffenen versuchen, wenn sie ansonsten nur an einer Per - son oder Haltestange hngen, durch eine generalisierte Mus - kelspannung der Instabilitt und ihrer Angst zu begegnen.

Das aber verhindert ihre Mit - arbeit beziehungsweise dass sie selber den Transfer steuern. Die Stabilitt vermittelnde Haltungs - bewegung ist gut geeignet fr Parallelbewegungen wie auf- stapelndes Aufstehen.

Trans - portbewegung innerhalb spirali- ger Bewegungen vermittelt Be - weglichkeit, besonders wenn das Gewicht des Beckens bei einem tiefen Transfer vom Rutschbrett beispielsweise getragen wird.

Der Rollstuhl dient nur der Fortbewegung Der Rollstuhl sollte, auer bei Menschen mit einer Quer - schnittslhmung, immer nur als zwischenzeitliches Transport - mittel zwischen Stuhl und Bett Falsch verstandene Mobilisation: Bei der Aufstehhilfe kniet der Betroffene auf den Schienbeinsttzen; das Gewicht wird nicht von den Knochen und Fen getragen Der Prozess des Bettlgerig - werdens 10 ausfhrlich be - schrieben: Es kommt zu starkem Muskelabbau, Gelenkseinschrn - kungen durch Kapselschwund, Gleichgewichtsstrungen, Fls - sigkeits- und Elektrolytver schie - bungen mit vermehrten Wasser - einlagerungen im Ge webe sowie Kalziumaussplun gen aus den Knochen, die das Frakturrisiko bei Strzen erhhen.

Auerdem steigt das Risiko fr tiefe Bein - venenthrombosen, Dekubitus, Pneumonie und Harninkonti - nenz. Die spezielle Form der Sitzflche bei faltbaren Rollsthlen fhrt bei lngerem Sitzen zu Taubheits - gefhlen, erhht das Dekubitus - risiko und verstrkt die Spas - tizitt.

Hier sollte auf eine feste Sitzflche geachtet werden, die nach vorne gekippt ist, wenn die sitzende Person das sogenannte Rollstuhlgehen nutzt Trippel - rollstuhl.

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